Author Archives: jennifer schwanenberg

About jennifer schwanenberg

Mich, digital zusammen gesammelt, findest du auf Google+: Google+ .

Machtwissen war einmal, heute ist Teilen angesagt – zum Glück!

Wir bloggen nicht einfach nur, weil wir erklären wollen was wir tun. Wir bloggen vor allem, weil es eben zu unserer Kultur gehört, zu unserem Selbstverständnis dass Wissen nur mehr wird, wenn man es teilt.

(Dieser Beitrag erschien im Original auf mantro.net)

Jeder von uns hat sich die Digitalbranche als Arbeitsort ausgesucht, weil wir grundlegend neugierige Menschen sind. Der Zugang zu Wissen und Menschen in der ganzen Welt hat uns schon in unseren Kinder- und Jugendzimmern fasziniert. Wir sind in dem Selbstverständnis aufgewachsen, dass Wissen eine freie Ressource sein sollte.

Heute wissen wir viel über das Web, Code, Netzwirtschaft und Märkte. Aber dieses Wissen hat eine nie da gewesen kurze Halbwertszeit – es reicht nicht mehr einmal zu lernen, wie SEO funktioniert, ein gutes Interface aussieht oder ich die Architektur einer App aufsetze.

Die Computer-Maus hat 15 Jahre gebraucht, um zum Massenprodukt zu werden. Ein Interface-Designer hatte also 15 Jahre Zeit sich langsam der Maus anzunähern. Heute ändert Google seinen Algorithmus über Nacht – und schwups – ist das Wissen eines SEO-Experten von 100 auf 0 gerutscht (ja, ja – leicht übertrieben, aber ihr wisst was ich meine).

Wenn wir uns einem neuen Thema annähern, versuchen wir Analogien zu finden: Welche Märkte funktionieren ähnlich, welche Produkte haben ähnliche Touchpoints beim User, gab es einen ähnlichen Fall schon mal in der Geschichte? In diesen Projektphasen konsumieren wir so viel Information, wie möglich. Einen Großteil dieser Information nehmen wir aus Blogs: echte Erfahrungen von echten Menschen.

Uns ist es darum wichtig auch selbst Wissen zu teilen. Nicht nur mit unseren Kollegen, sondern mit jedem, den es interessiert. Im Glauben der Machtwissen-Menschen (also all jene, die immer alles geheim halten müssen, um sich einen Vorsprung zu verschaffen) verschenken wir damit einen Wettbewerbsvorteil. Richtig ist aber, dass Produkte schneller entstehen, schneller erfolgreich werden, wenn wir möglichst viel Feedback bekommen. Darum validieren wir Annahmen stets so öffentlich wie möglich. Somit sind wir viel schneller, als jeder andere, der im stillen Kämmerlein vor sich hin arbeitet – diesen Vorsprung wird er niemals aufholen.

OMG – ich habe meinen Lebenslauf zerstört

Ich hatte heute eine sehr kurze Nachricht in meinem Xing-Postfach:
“Der dritte Job in acht Monaten?“

Klingt ganz schön nach Vorwurf, oder?

Meine Antwort:
“Ich bin eben schnell im Pivotieren.“

Schule und Uni haben uns beigebracht, wie wichtig Job und Sicherheit sind. Unser Lebenslauf sollte einen roten Faden haben, wir sollen uns spezialisieren, gute Noten und strategisch gewählte Arbeitgeber haben.

Tja, Ziel verfehlt.

Continue reading

Liebes Hamburg,

vielleicht hast du es schön von den Straßen gehört – ich gehe fort. So spontan wie du vor zwei Jahren mein zu Hause wurdest, verlasse ich dich auch wieder. Ich weiß, ich habe viel gemotzt mit dir: Über deine äußerst homogenen Stadtviertel, deine Akademiker, deine Werber, deine rücksichtslosen Radfahrer, die Städteplanung, die verwobene Politik einer Stadt, die ein Land sein möchte, deine Selbstverliebtheit, die Kotze vor der Tür am Sonntag Morgen, dein innerstädtisches Museumsdorf am Schulterblatt.

Continue reading

Wir haben eine Wahl

Die letzten Tage habe ich mir viele Gedanken zur Diskussion um Köln gemacht. Am meisten getroffen hat mich dieser Satz: “Meiner kleinen Schwester sage ich, dass sie auf den Boden gucken und schnell weiter gehen soll, wenn sie sieht, dass ihr eine Männergruppe entgegen kommt, auf die die eben genannten Kriterien (eigentlich genau diese Kriterien: schwarze Haare, dunkle Augen, breitbeiniger Gang, Bock auf Stress) zutreffen” von Antonia Baum in der F.A.Z.

Continue reading

Top 5 – was tun in Istanbul

In den vergangenen Jahren war ich insgesamt vier Mal in Istanbul. Das erste Mal als Studentin auf Summer School, wir wurden die ganze Zeit durch die Gegend kutschiert und hatten wenig Zeit die Stadt selbst zu erkunden. Dann zwei Mal beruflich, wobei es beide Male genug Zeit für ausgiebige Stadterkundungen gab, einen Tag auch wirklich als Urlaub (Teil einer Aida-Reise). Da ich immer sehr von der Stadt und den Menschen dort schwärme und nach Tipps gefragt werde, habe ich mal meine absoluten Top 5 notiert. Diese und einige weitere Tipps, wie das Mandabatmaz, habe ich in dieser Karte zusammen gefasst: Istanbul-Must-Dos. Continue reading

Wichtigster Tipp für Istanbul: Sei mutig!

Istanbul ist vollgepackt mit Menschen – entweder sie sind am Arbeiten oder am Flanieren. Offiziell besuchen Istanbul im Jahr mehr als 10 Millionen Touristen. Entlang der Straßenbahn zwischen Sultanahmet und Eminönü knubbeln sie sich unangenehm zusammen und ziehen Abzocker an, schon in den Parallelstraßen fallen sie nicht weiter auf – zu groß ist die Stadt, zu versteckt sind ihre Schätze. Wer Istanbul entdecken will, muss den Mut mitbringen, die durchgetrampelten Pfade zu verlassen und Türen zu öffnen. Continue reading

Kühe auf dem Ponyhof

Ich bin Realitätsverweigerer. Mein Leben ist ein Ponyhof und wenn ich von toten Kindern, Krieg und Terror lese, wird mir so schlecht, dass ich aufhöre zu essen (was möglicherweise gut für die Figur wäre, aber echt schlecht für meine Laune).

Dass ich trotzdem weiß,was in der Welt passiert, liegt an meinem Job (ich arbeite für ein nachrichtenproduzierendes Unternehmen) – da landen Nachrichten eben schon mal im E-Mail-Postfach – an Twitter und an Facebook. Und das Leid in meinen Nachrichtenstreams wird von Tag zu Tag größer.

Continue reading

Good Vibes Only

no half dreams, no half lives

Posted: October 17, 2017, 6:03 pm
“Every person I’ve ever loved has some how become toxic to me. A living, breathing reminder of why I was always better off alone.
I love too hard, too quickly and then sometimes I don’t love enough. I guess I’m just bad at love.”

- Kristie Betts (via wordsnquotes)
Posted: October 17, 2017, 3:36 pm
Posted: October 14, 2017, 6:11 pm




















crossconnectmag:

Mixed Media Art by Marco Castillo

Marco Castillo was born in 1988, Caracas, Venezuela. He studied architecture at Jose María Vargas University and currently based in Buenos Aires, Argentina. You can see much more of Marco’s works on Flickr.


Want to keep up with art?  Check out our Twitter feed.

posted by Margaret

Posted: October 14, 2017, 5:58 pm
“I am too intelligent, too demanding, and too resourceful for anyone to be able to take charge of me entirely. No one knows me or loves me completely. I have only myself.”

- Simone de Beauvoir (via wordsnquotes)
Posted: October 14, 2017, 5:31 pm
Posted: October 13, 2017, 4:24 pm

triptheworldgood:

Bring mich an den Rand des Wahnsinns, von dort aus kenn ich den Heimweg.

Posted: October 13, 2017, 4:20 pm

Nachricht

Ich mag dich sehr. Ich weiß, dass dieser Satz Männern oft Angst macht, darum gib mir Zeit ihn zu erklären.

Ich mag dich, weil du innerhalb meines Bildes ein guter Mensch bist.

Das bedeutet, dass mich interessiert, wie es dir geht, was du erlebst, was du fühlst.

Das bedeutet nicht, dass ich romantische Liebe für dich empfinde, wie wir sie aus Disney-Filmen gewohnt sind.

Posted: October 11, 2017, 10:14 pm


classylittletattoos:

“buy me a whale…” 

Contact Enrico Martelli for a custom design or prints.

Posted: October 10, 2017, 11:56 am
Posted: October 5, 2017, 9:04 pm
Posted: October 3, 2017, 8:29 am
















crossconnectmag:

Intricate New Ink Drawings by Visoth Kakvei

Visoth Kakvei, a 27-year-old Cambodian Artist from Maine, USA, specializes in doodling but his doodles are on a whole other level. One of his drawings takes him at least 3 to 6 hours to perfect. His art has the most intricate of details and it sets him apart from the rest. Get some prints over at Society6


Become a treasure hunter. Check out our archive.

posted by tu recepcja

Posted: October 3, 2017, 8:27 am














thedesigndome:

Sensual Sculpture That Celebrates The Beauty of Women

Luo Li Rong is wildly attracted to the style and techniques from the Renaissance and Baroque periods. And her sculptures, etched with vivid details, stand as the proof of it.

Keep reading

Posted: October 3, 2017, 8:26 am


















princessesfanarts:

Princesses as DC Superheroes by MuiMushroom

Bonus : 

image
Posted: October 3, 2017, 8:25 am




















landscape-photo-graphy:

Photographer Kilian Schönberger Showcases the Medieval Beauty Castles From The Brothers Grimm Fairytale Homeland, Germany

Weiterlesen

Posted: October 1, 2017, 8:35 pm
Posted: October 1, 2017, 8:30 pm
“I am thankful for my struggle because without it, I wouldn’t have stumbled upon my strength.”

- Alexandra Elle  (via wordsnquotes)
Posted: October 1, 2017, 8:29 pm
“Choosing to be kind is not choosing to be passive. It’s choosing to end the cycle of abuse.”

- Melissa Grey
(via wordsnquotes)
Posted: October 1, 2017, 8:29 pm
“I hate most people. And I don’t want to, it’s an awful way to be. But the human race gives me no comfort. I find myself turning to books and films for comfort still. It’s repulsive, because one’s life consists of people, not things.”

- Morrissey 
(via wordsnquotes)
Posted: September 30, 2017, 6:58 pm